Kg rote funken




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Chronik der Roten Funken
1951

Im September beschließen die Herren Klaus Weinand, Albert Zimmer, Ronny Schuh, Achim Killermann, Heinrich Frosch und Achim Jungermann im Gasthaus Thiel, Karl-Marx-Straße die Gründung eines Karnevalsvereins. Man gibt ihm den Namen “KG ROTE FUNKEN”. Erster Präsident wird Klaus Weinand. Damit wurde die Zahl der in Trier bestehenden Karnevalsgesellschaften von bisher fünf auf sechs erhöht. Residenzen waren der Weinhof Petrisberg und die Schieffer-Brauerei, wo einst das “Bea-Staals-Bea” gebraut wurde.


1952

Im Juni findet im Weinhof Petrisberg mit einem “Rheinischen Abend” die erste öffentliche Veranstaltung des neuen Vereins statt, die zu einem großen Erfolg wird. Den Roten Funken ist es somit gelungen sich schnell aktiv und nachhaltig in das Trierer Karnevalsgeschehen einzureihen. Erste Funkenprinzessin ist Trude Heinen.


1953/1954

Residenz der ROTEN FUNKEN ist das Haus Schieffer mit dem Saal “Groß Trier”, dem Konzert-Café Astoria und dem historischen Schiefferkeller, Vereinslokal der Gasthof Alken in der Paulinstraße.

Die Eröffnung der Karnevalssaison 1953/1954 erfolgt am 7.11. im “Groß Trier”, wo am 31.12. auch ein großer Sylvesterball stattfindet.

Unter der Parole “Allen wohl und niemand weh” wurde mit urwüchsigem Trierer Humor, buntem Flitter und tollen Narrenfesten zur Steigerung des Trierer Karnevals beigetragen.

Sitzungspräsident und 1. Vorsitzender ist Klaus Weinand, der es auch bis 1957 bleibt.

Funkenprinzessin ist Helga Pferdekamp.


1954/1955
Und wieder trifft man sich im Juni im Weinhof Petrisberg. Diesmal zu einem großen bunten Moselabend u. a. mit Toni Kron, den 4 Bu-Hei-As von der KG Rot-Weiß-Ehrang und den Humoristen Kurt Görres, KG Trier Süd, Leise Kläs, KG “M’r wieweln noch en Zalawen” und Ruppert Klein, KG Onner ons.

Die Session 1954/1955 wird in “Groß Trier” eröffnet. Die Parole lautet “Von Zoten frei, die Narretei”. Es werden 2 Sitzungen in “Groß-Trier”, 3 Maskenbälle im “Schiefferkeller”, 1 Maskenball in der “Drehscheibe”, 1 Maskenball in “Groß-Trier”, 1 Sitzung für die “Armen der Stadt Trier”, der Kehraus im “Schiefferkeller” und die “Beerdigung” im Vereinslokal “Alken” durchgeführt. Sitzungspräsident ist Klaus Weinand, als Hofkapelle fungiert das “Kuba Tanzorchester”.

Mit einem Sylvesterball im Schiefferkeller klingt das Jahr1954 aus.

Wie man erkennen kann, war Saalmangel für den jungen Karnevalsverein ein großes Problem.


1955/1956

Karnevalseröffnung für die Session 1955/1956 ist im Weinhof Petrisberg.

Der Neujahrsball und ein “Bohnenball” finden im Januar im Schiefferkeller statt.

Es finden vier Sitzungen -eine davon “für die Minderbemittelten der Stadt Trier”- und vier Maskenbälle statt. Erstmals werden auch die Räume des Katholischen Bürgervereins in das karnevalistische Trieben einbezogen. Zu allen Veranstaltungen spielt die fünf Mann starke Hofkapelle unter der Leitung von Kurt Baltes.

Funkenmariechen ist Inge Schönhofen.

Im Veranstaltungskalender wird für den 4. Februar 1956 eine Jubiläumssitzung im Weinhof Petrisberg angekündigt mit “Klaus Weinand, 10 Jahre Präsident”. (Der Verein besteht aber erst fünf Jahre!).


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1956/1957

Unter der Parole “Lachende Herzen” wird die närrischen Campagne am 10.11.1956 im Saalbau Groß Trier eröffnet.

Der neue 1. Vorsitzende und Sitzungspräsident der KG Rote Funken Helmut Erdmenger führt sich mit einem großartigen Programm ein. Im Weindorf Petrisberg, in Groß Trier, im Katholischen Bürgerverein, im Schiefferkeller, im Moselweindorf und im neuen Vereinslokal Ensch am Dom finden nicht weniger als 18 Veranstaltungen statt, darunter eine große Prunk- und Galasitzung als Gemeinschaftssitzung mit Mainz: ”Trier und Mainz im Karneval eins”. Als letzte Sitzung der Session findet eine Gemeinschaftssitzung mit der Dacho Wiesbaden im Hessischen Staatstheater statt.

Zum ersten Mal ziert das Funkenmännchen die Titelseite des “Närrischen Fahrplans”. Erstmals werden ein Büttenredner -Franz Groß als Professor-, die Funkenprinzessin Inge Schönhofen und das stadtbekannte Original Toni Kron erwähnt. Vorher war nur von Humoristen die Rede, die von anderen Gesellschaften kamen und die Roten Funken unterstützten.

Es spielt die närrische Hofkapelle unter Berni Scholz.
1957/1958

In dieser Session unter der Parole “Kurz die Zeit, groß die Freud” finden vier Sitzungen statt, eine davon als Gemeinschaftssitzung mit dem Mainzer Narrenclub und eine im Schloß-Hotel Lieser.

Wie schon im Vorjahr ist Inge Schönhofen Funkenprinzessin, Sitzungspräsident ist Peter Pauly.

Die Beerdigung mit Heringsessen findet am 19.02.1958 im Vereinslokal Hotel Viktoria in der Bahnhofstraße statt.


1958/1959

Trotz Idealismus und Erfolg konnte die Gesellschaft unter dem Vorsitz von Helmut Erdmenger den gestellten Forderungen nicht standhalten und veranstaltete mit dem Sitzungspräsidenten Peter Pauly nur kleine Sitzungen, die zweite am 2. Februar 1959 wieder im Schloßhotel Lieser. Die Parole ist nicht mehr bekannt. Zur Karnevalseröffnung wurde aber die Parole für die Session 1959/1960 bekannt gegeben: “Jeder kehrt vor seiner Dier”.

Anton Schönhofen wird 1. Vorsitzender und bleibt es bis 1970.
1959/1960

Anton Schönhofen saniert den Verein, gründet eine Garde mit Ballett, kleidet diese Garde auch ein und löst für die nächsten Jahre das Saalproblem, indem er mit der Löwenbrauerei einen Vertrag abschließt, der ihm das Verfügungsrecht über alle Räume von Sylvester bis Aschermittwoch einräumt. Überwiegend in Eigenleistung wird der Saal instand gesetzt. Es entsteht eine Bühne mit Thron sowie ein Umkleideraum.

Die Parole für die Campagne 1959/1960 heißt “Jeder kehrt vor seiner Dier”. Als Sitzungspräsident fungiert Peter Pauly. Es finden zwei Gemeinschafts-, Prunk- und Galasitzungen statt, eine mit dem Mainzer Narrenclub und eine mit der Dengmerter Narenzunft St.Ingbert. Ferner zwei Maskenbälle und eine Kappensitzung. Alle Veranstaltungen fanden noch im Schiefferkeller, im Weinhof Petrisberg, im Bürgerverein, im Café Schu und im Restaurant “Zum Feierabend” in der Palaststraße statt. Die neuen Räume der Löwenbrauerei konnten noch nicht benutzt werden.
1960/1961

Erstmals finden alle Veranstaltungen in den Räumen der Löwenbrauerei statt. Wiederum eine Gemeinschaftssitzung mit der Dengmerter Narrenzunft St. Ingbert. Und zum ersten Mal ein Kindermaskenball.

Die von Franz Groß gegründeten Funkensänger unter der Führung von Theo Bodschard (später von Werner Bodschard) in der Besetzung Hans Junk, Ewald Mayer, Karl-Heinz Junk und Alfred Cordie werden zum ersten Mal erwähnt.

Neuer Sitzungspräsident ist Hans-Joachim Killermann, unter dessen Leitung fünf Maskenbälle, ein Kindermaskenball, eine große Prunk- und Galasitzung zum 10-jährigen Bestehen der Gesellschaft

und eine Große Gemeinschaftssitzung Trier - St. Ingbert stattfinden. Eine Heringsschlacht wird im Café Schu ausgetragen.

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Für den musikalischen Teil sorgt die närrische Hofkapelle unter der Leitung von Jupp Maringer.

Das Tanzpaar (Hilde Wilhelmi und Erwin Schönhofen), die Funkengarde und das Funkenballett werden von der Ballettmeisterin Irmgard Trömel ausgebildet.


1961/1962

Die Parole lautet “Früher und heut - Spaß an der Freud”. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Veranstaltungen in den renovierten und festlich geschmückten Räumen der Löwenbrauerei stattfinden und dass nach jeder Sitzung und bei allen Bällen zwei Kapellen zum Tanz spielen.

Es singen die Funkensänger und die “Hansi Girls and Boys”. Der durch Funk und Fernsehen bekannte Musik-Clown M. Darimoni tritt auf.

Alle Tanzgruppen der Karnevalsgesellschaft werden ab 1962 vom Tanzlehrer Hans Haßdenteufel trainiert.


1962/1963

Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto (das Wort “Parole” wird ab jetzt durch das Wort “Motto” ersetzt) “Vergesst das Leid - kurz die Zeit”. Sitzungspräsident ist Hans Weber. Das Tanzpaar und die Funkengarde treten auf. Es tanzt das Ballett des Stadttheaters Trier. Weiterhin werden im Närrischen Fahrplan genannt: Sieben Büttenredner, die Funkensänger, Zwei Gesangssolisten und zwei Funkenkapellen unter der Leitung von Peter Reis. Die Kapelle Peter Reis bleibt Hauskapelle bis 1972. Die Gemeinschaftssitzung mit der Dengmerter Narrenzunft ist wieder ein Höhepunkt dieser Session.


1963/1964

Sitzungspräsident ist Hans Weber. Das Motto: “Kurz sind nur die frohen Tage, drum löst Euch los von aller Plage”.

Außer dem Tanzmariechen Hilde Wilhelmi und dem Tanzoffizier Erwin Schönhofen sowie der Funkengarde tanzt auch das Ballett des Stadttheaters Trier.

Es werden durchgeführt: Ein Sylvesterball, eine Sitzung, eine große Prunk- und Galasitzung, ein Weiberball, drei Maskenbälle, ein Rosenmontagsball, ein Kinderball.

Der Trierischen Volksfreund über die erste karnevalistische Sitzung am 25.01 1964: “So prächtig sprühten die ROTEN FUNKEN noch nie. Rund 500 Besucher erlebten am Samstagabend auf der Löwenbrauerei ein tolles Feuerwerk. Hervorragende Stimmung”.
1964/1965

“Nehmt hin mit Lachen, was Euch ein Narr erdacht. Kein König kann Euch glücklich machen, wenn Ihr’s nicht selber macht”, das ist das Motto dieser Session. Sitzungspräsident ist Hans Weber. Und wieder finden neben dem Sylvesterball neun Sitzungen und Maskenbälle statt. Darunter eine Gemeinschaftssitzung mit der Dengmerter Narrenzunft. Neun Büttenredner, das Funkenmariechen Carla Schweder, Gardemajor Elisabeth Wintrich, Funken-Offizier Heinz Wintrich und die Garde, einstudiert von Tanzlehrer Hans Haßdenteufel.

Im Närrischen Fahrplan wird aufgeführt: Große Gemeinschaftssitzung der K.G. Rote Funken mit dem St. Ingberter Karnevalsverein Dengmerter Narrenzunft.

Es präsidieren: Paul Klefisch, Dengmerter Narrenzunft,

Hans Weber, K.G. Rote Funken.

Mitwirkende: Der Senat der Dengmerter Narrenzunft,

2 Elferräte - 1 Soldaten-Corps,

2 Garden - 2 Tanzpaare - 1 Ballett,

sowie die besten Büttenredner beider Gesellschaften.

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1965/1966

Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval fasst in der Kampagne 1964/1965 den Beschluss, einen Rosenmontagszug zu veranstalten. Ein solcher ohne Prinz ist undenkbar. Um jeder Karnevalsgesellschaft die Möglichkeit zu geben einen Stadtprinzen zu stellen, sollte die Nominierung abwechselnd geschehen.. Den Antrag hierzu macht Triers jüngste Karnevalsgesellschaft Rote Funken. Es werden Erwin Schönhofen und Marion Sommer zum ersten Prinzenpaar der Stadt gekürt als “Seine Tollität Prinz Erwin I. von der Römerbrücke” und “Ihre Lieblichkeit Marion I. von der Porta Nigra”.

In dieser Kampagne kann der Sitzungspräsident Hans Weber mit keinem Motto aufwarten. Acht Sitzungen und Bälle werden abgehalten. Die erste Galasitzung wird vom Südwestfunk aufgenommen und ausgestrahlt.. Es findet wieder eine Gemeinschaftssitzung mit dem Mainzer Narren Club statt. Zur dritten Sitzung wird nach Speicher gefahren, wo sie begeistert aufgenommen wird.

Für Stimmung sorgen das Funkenmariechen Carla Brech mit ihrem Funkenoffizier Heinz Wintrich, ebenso wie der Gardetanz von Gardemajor Elisabeth Wintrich und die Tänze der Garde und des Funkenballetts. Es werden auch zwei moderne Tänze aufgeführt: “America” und “The Black Cats”. Alle Tänze wieder einstudiert von Hans Haßdenteufel.

Aber am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei, die Roten Funken beteiligen sich mit ihrem Elferratswagen, dem Elferrat und der Garde an einem internationalen Karnevalsumzug in Luxemburg.

Zu Ehrenratsherren werden ernannt: Oskar Sommer, Siegfried Rüttgers und Bruno Leonardy.

Zu Ehrenmitgliedern werden ernannt: Trude Heinen, Funkenprinzessin 1952,

Helga Pferdekamp, Funkenprinzessin 1954,

Inge Schönhofen, Funkenprinzessin 1956/1957/1958,

Marion Sommer, Stadtprinzessin 1965,

Walter Weber.

Der Rosenmontagszug beginnt in der Clara-Viebig-Straße im französischen Wohngebiet mit einem schweren Unfall. Ein Komiteewagen -von einem Traktor gezogen- fährt in die Menschenmenge. Es gibt hauptsächlich unter den Franzosen Verletzte und Tote. Der Schock ist so groß, dass sieben Jahre lang kein Rosenmontagszug mehr stattfinden wird.


1966/1967

Theo Bodschard wird Sitzungspräsident der KG Rote Funken und bleibt es bis 1971.

Er beginnt seine Regentschaft mit den Worten: “Die Wissenschaft tut offen kund - von Herzen lachen ist gesund”.

Es finden wieder ein Sylvesterball nach Karnevalsmanier mit Aufzug von Elferrat und Garde, drei Sitzungen, drei Bälle und ein Kinderkostümfest statt. Die Funkensänger kommen gut an, ebenso das Funkenmariechen Carla Brech, die Funken-Garde unter Gardemajor Elisabeth Wintrich und das Funken-Ballett.

Erstmals wartet die 17 Musiker umfassende “Funken-Hofkapelle” unter Leitung von Peter Reis mit einem eigenen Fanfarenzug auf. Bei allen Tanzveranstaltungen spielen die Mosella-Tanzkapelle Peter Reis und in der Bar das Duo Herrschler- Meyer.

Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval verleit an folgende Mitglieder der KG Rote Funken ihren Verdienstorden: Anton Schönhofen Franz Groß Ronny Schuh

Karl Seiwert Elisabeth Wintrich Walter Weber

Erwin Schönhofen Marion Sommer Friedel Bodschard.


1967/1968

Wie jedes Jahr ein Höhepunkt: Die Funkensänger. “Ja um die Funkensänger sind die Roten Funken wirklich zu beneiden” schreibt die TLZ und “... die hervorragenden Funkensänger, um die die Roten Funken wirklich zu beneiden sind” der TV.

Karl Bethge wird zum Ehrenratsherren ernannt. Erwin Schönhofen wird Ehrenmitglied.

Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval zeichnet Theo Bodschard und Heinrich Lesmeister mit ihrem Verdienstorden aus.

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1968/1969

Und wieder begeistern die Funkensänger ihre Zuhörer mit ihrem Gesang. Die Presse urteilt: “Ihr seid im heimischen Karneval einmalig” (TLZ) und “Das war wirklich große Klasse” (TV).

Schon zum vierten Mal ist die Dengmerter Narrenzunft St. Ingbert bei den Roten Funken zu Gast. Und zum vierten Mal wird es ein tolles Erfolg. Die neu aufgestellte und von Anton Schönhofen eingekleidete Kindergarde tritt zum ersten Mal mit 14 kleinen Gardemädchen auf. Die Kindergarde wird einstudiert von der Gymnastik-Lehrerin Frau Fee Scheer. Die Kindergarde ist seitdem ein Aushängeschild der Roten Funken.

Gardemajor ist Elisabeth Kappes, das Funkenmariechen Gertrud Konz.

Besonders wird darauf hingewiesen,, dass in der Bütt vornehmlich Trierer Platt gesprochen wird: Et es kahnen daobei, dän net zwei Spraochen schwätzt. “Wahre Künstler!” Für die “Dazugereisten” hammer welch, die batscheln en Hochdeutsch. Wat die echten Trerer sen, die brängen die Saachen aus der henersten Heef. Dat sen die Rosinen, die sich ons Hörer wünschen. Laustert dä Jongen zu. Se hon sech geplaogt, damit ihr laachen könnt.
1969/1970

Am 10. Mai 1979 findet die elfte Veranstaltung in den Räumen der Löwenbrauerei statt. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Löwenbrauerei ist es möglich ein Programm durchzuführen, dem namhafte Künstler angehören. Es präsentiert sich Rainer Böhm, der mit seiner Hammondorgel ein ganzes Tanzorchester ersetzen kann. Die belgische Sängerin Terry Lamo findet mit ihren Melodien aus der internationalen Hitparade großen Beifall .Frank Raimond -der Starparodist- beweist, das er nicht nur das Fernsehpublikum begeistern kann, sondern auch das der Roten Funken. Hans-Joachim Hermann beweist als Bauchredner und als Musikal-Clown seine großartige internationale Spitzenklasse. In die Reihe namhafter Künstler reihen sich die Aktiven der Roten Funken ein. Das Ballett der Roten Funken tanzt einen “Kasaschock” und einen “Can-Can”. Die Funkensänger begeistern mit ihren Spirituals und mit der Astronautenschau. Unter den Klängen von Mozarts kleiner Nachtmusik wartet die Kindergarde mit ihrem Ballett auf. Als Sitzungspräsident fungierte Theo Bodschard.

Besonders geehrt mit einem Münzteller werden der erste Bürgermeister Hans König und der Direktor der Löwenbrauerei Karl Bethge, zwei Persönlichkeiten, die sich sowohl ideell als auch materiell für die Interessen der Roten Funken eingesetzt haben.

Am Sylvesterabend beginnt die Kampagne der Roten Funken mit dem Sylvesterball, der im Festsaal der Löwenbrauerei durch Aufmärsche und Einlagen der Funken aufgelockert wird. Eine Tombola mit attraktiven Gewinnen findet großen Anklang.


1970/1971

Zum ersten Mal wird ein Ordensfest erwähnt, das am Sonntag, dem 25. Januar 1975 stattfindet.

“20 Jahre Musik, Humor und Tanz”. Am 30. Januar 1971 findet die Jubiläumssitzung statt. Es folgen eine Gemeinschaftssitzung mit der Dengmerter Narrenzunft und eine Abschlusssitzung.

Besonders erwähnt werden die in Stadt und Land bekannten und beliebten Funkensänger und der Sitzungspräsident Theo Bodschard, dem zu verdanken ist, dass die Funkensänger sich großer Beliebtheit erfreuen. Als beliebter Büttenredner zeichnet sich Karl Seiwert aus. Funkenmariechen ist Gabi Hahn und Gardemajor Anni Felten. Die Einstudierung von Garde, Ballett und Kinderballett lag in den Händen von Frau Fee Scheer.

Mit der Überreichung eines Verdiensttellers und der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden wird der 1. Vorsitzende Anton Schönhofen geehrt.

In der Generalversammlung am 8. April 1971 werden fast alle Positionen neu besetzt. Der 1. Vorsitzende Anton Schönhofen stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner statt wird Carl Kaup gewählt. Die Funktion des 2. Vorsitzenden übernimmt Peter Philippi. 1. Schatzmeister wird Horst Müller. 1. Schriftführer wird Josef Hartmann.

Im November1971 tritt Theo Bodschard als Sitzungspräsident zurück. Daraufhin wird Peter Pries als kommissarischer Sitzungspräsident eingesetzt.

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1971/1972

Diese Session ist für die Roten Funken ein besonderes Ereignis, sie werden volljährig. Der neue Vorstand setzt alles dran, dies zu beweisen, was ihm auch gelingt.

Das Motto “Lachen ist Trumpf”. Die Roten Funken haben sich in dieser Session viel vorgenommen:

-Einen großen Sylvesterball mit Tombola,

-ein Ordensfest,

-eine große Prunk- und Galasitzung,

-eine Gemeinschaftssitzung mit der KG Rot-Weiß Ehrang,

-eine Gemeinschaftssitzung mit der KG Blau-Weiß Ehrang,

-einen Weiberball,

-zwei Kostümbälle,

-einen Karnevalsumzug mit dem Reiterverein St. Georg Könen ab Viehmarkt,

-einen Kindermaskenball,

-einen Rosenmontagsball,

-das Heringsessen.

Der Karnevalsumzug mit dem Reiterverein wird mit Jubel von den Trierern aufgenommen, so dass sich die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval entschließt in Zukunft wieder Rosenmontagszüge stattfinden zu lassen.

Die Garde und das Ballett werden von Frau Reim einstudiert, die Kindergarde (10 Kinder) von Frau Fee Scheer. Sitzungspräsident ist Peter Pries, Gardemajor Brunhilde Janusch, Funkenmariechen Gabi Hahn. Es werden 12 Büttenredner und Humoristen genannt, unter ihnen Pastor Seiler, Jakob Trierweiler, Albert Junk, Monika Platt, Ewald Schmitt und Heribert Lauer als Fischers Maathes und Hanni, Klaus Mainzer und Franz Groß. Frau Berson und Herr Reim vom Stadttheater tragen mit ihren Vorträgen sehr zum Gelingen der ersten Sitzung bei.

Die Hofkapelle Peter Reis mit Fred Meyer an der Hammond-Orgel spielt bereits im 12. Jahr.

Anton Schönhofen wird von der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval zum Ehrenmitglied ernannt.

Dem 2. Vorsitzenden der KG Rote Funken Peter Philippi wird der Verdienstorden der AG Trierer Karneval überreicht.
1972/1973

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval tritt zurück. Es werden am 17. Mai 1972 der 1. Vorsitzende der Roten Funken Carl Kaup als Geschäftsführer in diese AG gewählt.

Am 11.11.1973 Eröffnung der Karnevalssession in der Festhalle Trier-Süd durch die AG Trierer Karneval. Auf dieser Sitzung wird beschlossen nach 7-jähriger Pause wieder einen Rosenmontagszug stattfinden zu lassen.

Der 1. Vorsitzende der KG Rote Funken Carl Kaup wird mit dem Verdienstorden der AG Trierer Karneval ausgezeichnet. Für die Roten Funken beginnt traditionsgemäß die Session wieder anlässlich des Sylvesterballes.

Zum 3. Februar 1973 ruft die KG “M’r wieweln noch en Zalawen” einen Gardewettstreit ins Leben. Es nehmen 9 Garden teil. Der Rote-Funken-Garde gelang es mit ihrem neuen Tanzpaar Inge Güth und Dieter Neuheuser den 1. Preis zu erringen.

Zum Ordensfest am 4. Februar hat Carl Kaup einen besonderen Abend arrangiert. Anlässlich der Weihe der angeschafften Rote-Funken-Standarte gibt es eine Kostprobe auf das Programm der Session.

Am 10. Februar beginnen die drei Sitzungen unter dem Motto “Lach-Olympiade”. Es stellt sich eine neue Sängergruppe “Die Baheli’s” vor, einige gute Gastredner und die “alten Hasen” der Roten Funken finden großen Beifall. Besonderen Beifall erntet das neu ins Leben gerufene Männerballett.

Besonders erwähnt wird die Sitzung im Altersheim “Auf der Härenwies”.

Am 10. März gastieren die Roten Funken auf Einladung von “Les Amis de Folklore” in Luxemburg-Stadt und ernten großen Beifall.
1973/1974

Diese Session steht unter dem Motto ”M’r laacht driewer”. Zur Eröffnung der Session in der Trier-Süder Festhalle erhält der humoristische Leiter der Roten Funken Albert Junk den Orden der AG Trierer Karneval.

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Beim Gardewettstreit gewinnt die Funkengarde mit ihrem Funkenmariechen und Tanzoffizier Inge und Dieter Neuheuser den 3. Platz. Trainerin der Großen- und der Kindergarde ist nach wie vor Frau Fee Scheer.



Zur Eröffnung am 2.2.1974 spielt der Fanfarenzug Kürenz unter Leitung von Johann Krames. Sitzungspräsident Peter Pries führt mit Schwung durch die Sitzungen und geht als Protokoller in die Bütt. Weitere Büttenredner sind Albert Junk, Anneliese Zawar, Klaus Mainzer, Monika Platt und Reinhilde Tiné, Ewald Schmitt und Heribert Lauer und als Neuer Matthias Wagner.

Herold ist Felix Radzik, Zeremonienmeister Albert Gubernator, Fahnenträger Reinhold Heib.

Es werden drei Sitzungen und eine Kindersitzung in der Löwenbrauerei abgehalten, eine im Altersheim “Auf der Härenwies”.

Die Roten Funken beteiligen sich an von der AG veranstalteten Alterssitzungen im Trierer Stadttheater.

Einen schönen Kinderball leitet der ehemalige Stadtprinz Erwin Schönhofen.

Große Begeisterung löst auf einer Sitzung der Aachener Kinderchor mit 80 Kindern aus.

Es spielt die Kapelle “Les cocs fidele” und Rudolf Molitor an der Hammondorgel.

Auf einer Sitzung wird Anton Schönhofen für besondere Verdienste um die Roten Funken mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.


1974/1975

Auf der Jahreshauptversammlung im April 1974 wird der Vorstand der Roten Funken neu gewählt. Für den 1. und 2. Vorsitzenden werden die Titel Präsident und Vizepräsident eingeführt.

Präsident: Anton Schönhofen Vizepräsident: Wolfgang Höfer

1.Schatzmeister: Horst Müller 2. Schatzmeister: Albert Gubernator

Schriftführer: Matthias Wagner Org. Leiter: Helmut Lörscher

Hum. Leiter: Ewald Schmitt Beis. Propaganda: Wilhelm Heuschreiber

Beisitzer: Rudolf Schuh Beisitzer: Wilhelm Bethge

Revisor: Heinrich Lesmeister Revisor: Willi Schirmer

Sitzungspräsident: Peter Pries
Am 10.11.1974 Eröffnung der Karnevalssession in der Festhalle Trier-Süd. Der langjährige Humorist der Roten Funken Klaus Mainzer -die “Doof Nuß”- erhält den Orden der AG Trierer Karneval.

Das Motto: “Tipp und Tapp mit Narrenkapp”.

Nach dem Sylvesterball zur Eröffnung der Rote-Funken-Kampagne werden drei Sitzungen, ein Weiberball, zwei Karnevalsbälle, zwei Kinderbälle und das Heringsessen mit Beerdigung durchgeführt. Zur Eröffnungssitzung tritt traditionsgemäß der Fanfarenzug Kürenz auf. An zwei Altensitzungen im Trierer Stadttheater beteiligen sich Aktive der Roten Funken. Die Karnevalsgesellschaft Issel ist mit Büttenrednern und dem Männerballett zu Gast. Die Roten Funken gastieren mit Büttenrednern und dem Männerballett in Issel. 80 Kinder des Aachener Kinderchors sind bei der 2. Sitzung zu Gast.

Die Funkengarde mit ihrem Gardemajor Gisela Wendt und dem Funkenmariechen Ingrid Kronenberg -einstudiert von Irmgard Trömel und betreut von Elisabeth Hub- erhält immer tosenden Beifall; erst recht die Kindergarde unter der Leitung von Frau Fee Scheer.

Für stimmungsvolle Musik sorgt die Kapelle “Die Kanoralo’s” mit dem Alleinunterhalter DUOFOX.

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