Geschicklichkeit und Westernfeeling Barbara Kähr und Grand Kinsky hiessen in diesem Jahr die Sieger des Albis Classic 08, eines Geschicklichkeitsreitens nach Westernart




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tarix25.04.2016
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Hausen am Albis: Albis Classic 08

Geschicklichkeit und Westernfeeling

Barbara Kähr und Grand Kinsky hiessen in diesem Jahr die Sieger des Albis Classic 08, eines Geschicklichkeitsreitens nach Westernart. Der Parcours von Liliane Schley ausgedacht und ganz dem Cowboyalltag nachempfunden, und der Anlass von Alexandre Masson zum dritten Mal auf der Palominoranch organisiert, waren auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.

sa. Wer ganz per Zufall bei der Palominoranch in Hausen am Albis vorbeifuhr am Samstagnachmittag, musste vermutlich abbremsen, eventuell sogar anhalten. Vielleicht, weil grad ein Reiter auf einem Pferd versuchte ein Tor  zu schliessen und das Pferdehinterteil in das Strässchen hineinragte; weil eine Gruppe Reiter auf ihren Pferden auf der Strasse ein bisschen einschrittete; weil Zuschauer über die Strasse gingen, um auf einem Stuhl am Viereckrand gemütlich Platz zu nehmen; weil Alexandre Masson mitten auf der Strasse stand und das Geschehen kommentierte oder ganz einfach, weil das rege Treiben, die Western oder Englisch gerittenen Pferde und die Geschicklichkeitsübungen die Blicke auf sich zogen und neugierig machten. Niemand regte sich auf, im Gegenteil: einige, die es nicht eilig hatten, hielten an am Strassenrand und genossen einen Moment Sonnenschein und eine Nase voll Westernduft.





Cowboytalent oder „Schreckitis“?

Ganz familiär und gemütlich war auch in diesem Jahr die Stimmung rund um den Parcours, der sich nach dem Anfang im Viereck auch auf die Weide ausbreitete. Nebst routinierten Westernreitern gingen auch viele motivierte Englischreiter und sogar zwei kleine Nachwuchsreiterinnen an den Start. Nicht jedes Pferd löste seine Aufgaben so cool, wie Grand Kinsky, der seiner Reiterin Barbara Kähr mit einem harmonischen Parcours zum Sieg verhalf oder Sierra IV, die Stute des Organisators, welche sogar der PferdeWoche-Journalistin echtes Cowboy-Feeling vermittelte und sie sicher ins Ziel trug. Auch das zweitklassierte Paar Maja Pfyl und Eastern Bunny fiel auf durch eine tolle Leistung. Während einige Pferde sofort nach USA verflogen werden könnten, um dort ihre Arbeit aufzunehmen, gab es andere, welchen der Schreck so richtig in die Glieder schoss, wenn ihre Reiter einen Regenmantel anzogen, den Briefkasten leerten, mit ihnen über eine Plache, oder noch viel schlimmer eine Wippe, laufen wollten. Viele der Aufgaben verlangten einfach eine gute Grunderziehung und Vertrauen zwischen Pferd und Reiter. So wurden eine harmonische Galopp- und Trabrunde gefordert, Seitengänge waren ebenso nötig, wie gehorsames Rückwärtstreten und natürlich Stillstehen. Wer sein Pferd zu Hause gefüttert hatte, war im Vorteil, beim Apfelzweige von einem Fass aufs andere legen, und wer auch im bergigen Gelände reitet, konnte den Abrutsch problemlos bewältigen. Aber auch die Reiterinnen und Reiter mussten ihr Talent als Cowboy oder –girl unter Beweis stellen. Spätestens beim Lassowerfen, trennte sich auch hier der Spreu vom Weizen. Ganz spontan machten ganz viele Paare noch mit im abschliessenden Katalog-Race, wo man möglichst schnell zu einem Ziel reiten, eine bestimmte Seite aus dem Katalog reissen und zurückgaloppieren musste. Hier hiess das Siegerpaar Andrea Rodel und Sierra IV.





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