Beispiele




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Sprach- und Lautgesetze

  1. Alpha purum

Nach e, i, r wurde h im attischen Dialekt zu langem ᾱ.
Beispiele:

ἡ γενεά

ἡ ἀνδρείᾱ

ἡ χώρᾱ

Die Kenntnis des Alpha purum ist auch für die Herodot- und Homerlektüre von Bedeutung, da dadurch die Identifikation ionischer Formen erleichtert wird.




  1. Schwund von intervokalischem Sigma

Kommt ein Sigma zwischen zwei Vokalen zu stehen, fällt es aus. Auf diesen Vorgang können dann weitere lautliche Veränderungen folgen.

Beispiele:



touq geßnesow



touq geßneow



touq geßnouw




eöpaideußsaso



eöpaideußsao



eöpaideußsv

α. Ablaute

Ein Ablaut liegt vor bei einer bestimmten Veränderung eines Vokals innerhalb eines Wortes oder innerhalb einer Wortfamilie. Der qualitative Ablaut betrifft die Klangfarbe, der quantitative Ablaut die Länge des Vokals.

Beispiele:



      1. qualitativer Ablaut / e-o-Ablaut

leßgv



loßgow




leißpv



loipoßw




      1. quantitativer Ablaut

Dehnstufe

Normalstufe

Schwundstufe

- - -

feußgv

eäfugon

oÖ pathßr

vQ paßter

toiqw patraßsin




    1. Ersatzdehnung

Bei Ausfall eines Konsonanten in gewissen Konsonantenverbindungen wird ein vorangehender kurzer Vokal gedehnt.

Beispiele:



paßntsin



paßnsin



paqsin




häggelsa



häggeila




eösmiß



eiömiß




    1. Quantitative Metathese

Durch Umstellung der Quantitäten wird aus der Vokalabfolge lang-kurz die umgekehrte Folge kurz-lang.

Beispiele:



basilhqow



basileßvw




basilhqa



basileßa




    1. Hauchdissimilation

Die Kenntnis dieser Regel ist insofern wichtig, als sich durch die Hauchdissimilation die orthographische Gestalt eines Wortes verändert und damit auch seine Auffindbarkeit im Lexikon erschwert (bzw. unmöglich gemacht) wird, wenn sie unberücksichtigt bleibt.

Beispiele:



treßfv

aber:

eäjreya




jrißc

aber:

trixoßw




    1. Lautanpassung

Der Aufwand beim Lernen von Deklinations- und Konjugationsschemata lässt sich durch die Vermittlung einiger grundlegender Kontraktions- und Assimilationsregeln deutlich reduzieren. Zugleich ermöglicht die Anwendung dieser Regeln bei Neudurchnahmen die Anwendung eines induktiven Verfahrens. Somit entsteht bei den Schülerinnen und Schülern zunehmend die Fähigkeit, Neues mit bereits Gelerntem zu verknüpfen.


      1. Kontraktionsregeln: Vokale

Alpha:




  • a + e-Laut = a * a#*

  • a + o-Laut = v * v#*

* Ein vorher vorhandenes Iota wird subskribiert.




Epsilon:




  • e + e = ei

  • e + o = ou

  • „Dick frisst Dünn!“*

* Langer Vokal oder Diphthong „schluckt“ kurzen Vokal.


Omikron:




  • o + o / e / ou = ou

  • o + h / v = v

  • o + Laut mit i (ei, oi, h#) = oi






      1. Assimilationsregeln: Konsonanten (Kombination von Mutae mit anderen Konsonanten beim Anhängen der Personalendungen)

Den Schülern sollte zunächst klar sein, dass es in jeder der drei Gruppen von Gutturalen, Dentalen und Labialen jeweils eine weiche, einer harte und eine aspirierte Form des Lautes gibt, sowie eine weitere Lautkombination. Ausgehend davon ergeben sich folgende Regeln:
Gutturale

g

k

x



tt

+


s



c

m



gm

t



kt

sj



xj

Labiale


b

p

f



pt

+


s



y

m



mm

t



pt

sj



fj

Dentale


d

t

j



z

+


s



s

m



sm

t



st

sj



sj


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